Schellfisch-Spitzen

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Schellfisch-Spitzen

Filetportionen ohne Haut, praktisch grätenfrei, glasiert, tiefgefroren, einzeln entnehmbar.

Fischart

Wissenswertes

Der Schellfisch gehört zu den dorschartigen Fischen. Optisch ist der Schellfisch dem Kabeljau sehr ähnlich, kann jedoch anhand seiner schwarzen Seitenlinie und des schwarzen Punktes oberhalb der Brustflosse identifiziert werden. Er bevorzugt grundsätzlich küstenferne Gewässer, doch aufgrund seiner Temperaturempfindlichkeit ist er gezwungen je nach Wasser- und Nahrungsbedingungen zu wandern. Schellfische können bis zu einem Meter lang, 15 kg schwer und bis zu 20 Jahre alt werden. Sie zählen zu den wertvollsten Magerfischen, das heißt ihr Fleisch ist fettarm, aber sehr eiweiß- und vitaminreich. Schellfische haben einen angenehm kräftigen Geschmack nach Jod und Meer.

Lateinischer Name

Melanogrammus aeglefinus

Fangmethode

Schleppnetzte, Kiemennetze und vergleichbare Netze, Haken und Langleinen

Schleppnetz- auch bekannt als Pelagische Schleppnetzfischerei oder Schwimmschleppnetzfischerei - wird für den Fang von Fischarten eingesetzt, die im freien Wasser leben. Dabei wird das Netz waagerecht hinter einem Trawler durch das Wasser gezogen. Das Netz ist trichterförmig, es hat eine weite Öffnung und wird dann schmaler, so dass der Fang sich in der Spitze, dem sogenannten Steert, sammelt. Die Maschenweite des Netzes ist auf die zu fangende Fischart abgestimmt. Die Fische werden in der Regel mittels Sonar und Echolot geortet.

Bei der Stellnetzfischerei wird eine Netzwand im Wasser errichtet, die entweder an Schwimmern hängend (pelagisches Stellnetz) oder mit einer beschwerten unteren Sinkschnur (Grundstellnetz) gehalten wird. Die Stellnetze werden mit Ankern gesichert. Der Fisch wird gefangen, wenn er versucht, das Netz zu durchschwimmen. Eine sorgfältig gewählte Platzierung und Maschenweite der Stellnetze ermöglichen den gezielten Fang einer bestimmten Fischart oder –größe. Dadurch können Jungfische das Stellnetz durchschwimmen.

Beim Fang mit Langleinen wird eine Hauptleine, an der mit vielen Köderhaken versehene Nebenleinen befestigt sind, zu Wasser gelassen. Bei der pelagischen oder halb-pelagischen Langleinenfischerei treiben die Langleinen ohne Verankerung nahe der Wasseroberfläche und werden mittels an Bojen befestigten Sendern später wieder geortet und eingeholt. Hingegen wird bei der Grundfisch-Langleinenfischerei die Langleine am Meeresboden verankert. Diese Fischerei schont nicht nur die marine Umwelt sondern auch das hochwertige Fischfleisch.

Fanggebiet

Nordostatlantik FAO Nr. 27 (Barentssee, Norwegische See, Spitzbergen und Bären Insel, Nordsee)

Farmregion

Kunoyarnes

Ernteperiode

05.06.2014 - 12.06.2014

Produktionsbetrieb

Fuglafjørður FO 139

Rezeptvorschlag