Schollen-Filets

MSC Logo
Schollen-Filets

Filets ohne schwarze Haut mit weißer Haut, praktisch grätenfrei, glasiert, tiefgefroren, einzeln entnehmbar.

Fischart

Wissenswertes

Die Scholle zählt zur den Plattfischen. Sie wird 25- 50 Zentimeter lang und bis zu 2 kg schwer. Schollen sind Meister der Tarnung. Sie nehmen die Färbung des Untergrundes, auf dem sie auf dem Meeresboden liegen, an und graben sich bei Gefahr noch zusätzlich bis auf die Augen in den Sand ein. Ihr mageres weißes Fleisch ist sehr zart und doch fest. Die Wadennetzfischerei ist baumkurrenfrei, d.h. es kommt kein schweres Geschirr zum Einsatz, das den Meeresboden schädigen könnte. Stattdessen wird eine Boje ausgelegt und die beiden Netzflügel werden von zwei Leinen (Waden) gehalten. Die Unterseite des Netzes ist nur leicht beschwert, die Berührung des Meeresbodens wird somit minimiert.

Lateinischer Name

Pleuronectes platessa

Fangmethode

Wadennetze, Schleppnetze, Kiemennetze und vergleichbare Netze

Bei der heute angewandten Technik dieser Fangmethode wird eine Boje ausgelegt, die beiden Netzflügel werden von zwei Leinen (= Waden) an der Boje und an dem Fangschiff gehalten. Die Unterseite des Netzes ist nur ganz leicht mit Gewichten beschwert. Sie schwebt im Wasser und schont dabei den Meeresboden. Die aufschwimmenden Fische finden so den Weg in den Netzbeutel. Diese Fangmethode bietet den Fischen Fluchtmöglichkeiten. Sollten die Fische sich eingraben, so wird das Wadennetz über die eingegrabenen Fische hinweggezogen, ebenso werden durch das nachgiebige Netz z.B. Korallenbänke geschont. Zusätzlich sind in den eingesetzten Wadennetzen Fluchtfenster für kleine Fische eingelassen.

Schleppnetz- auch bekannt als Pelagische Schleppnetzfischerei oder Schwimmschleppnetzfischerei - wird für den Fang von Fischarten eingesetzt, die im freien Wasser leben. Dabei wird das Netz waagerecht hinter einem Trawler durch das Wasser gezogen. Das Netz ist trichterförmig, es hat eine weite Öffnung und wird dann schmaler, so dass der Fang sich in der Spitze, dem sogenannten Steert, sammelt. Die Maschenweite des Netzes ist auf die zu fangende Fischart abgestimmt. Die Fische werden in der Regel mittels Sonar und Echolot geortet.

Bei der Kiemennetzfischerei wird eine Netzwand im Wasser errichtet, die entweder an Schwimmern hängend (pelagisches Stellnetz) oder mit einer beschwerten unteren Sinkschnur (Grundstellnetz) gehalten wird. Die Kiemennetze werden mit Ankern gesichert. Der Fisch wird gefangen, wenn er versucht, das Netz zu durchschwimmen. Eine sorgfältig gewählte Platzierung und Maschenweite der Kiemennetze ermöglichen den gezielten Fang einer bestimmten Fischart oder –größe. Dadurch können Jungfische das Kiemennetz durchschwimmen.

Fanggebiet

Nordostatlantik FAO Nr. 27 (Nordsee)

Fangschiff

Tønsnes

Fangperiode

20.03.2013 - 08.04.2013

Anlandehafen

Aalesund, Norwegen

Rezeptvorschlag